Man sagt es so schön, so einfach – so schnell, so locker,
man hat den Eindruck, man sagt es vielleicht zu unbedacht, zu locker. Man
meint, manche sagen es einfach, ohne zu wissen, wovon sie sprechen, man glaubt,
sie sagen es, ohne nachzudenken, ohne Tiefgründigkeit. Sie sagen, sie hätten
sich gefunden, dabei wissen sie vielleicht gar nicht, was das eigentlich ist
und worum es dabei geht.
Vielleicht weiß ich es auch nicht und kann mir gar nicht erlauben, darüber zu
formulieren, ich tu es aber trotzdem – aus dem simplen Grund, dass mir danach
ist.
Es ist so furchtbar einfach, sich selbst zu finden, wenn man den hintergründigen Sinn schlicht weglässt. Man braucht sich bloß vor einen Spiel stellen, den Arm heben, den Zeigefinger ausstrecken und sagen: „Da, das bin ich, da bin ich!“ Und schupps, da ist man wirklich und da hat man sich gefunden.
Doch wie bei vielen Dingen im Leben kann man hier weiterdenken. Man könnte sich fragen, was da eigentlich hinter steckt, hinter diesem Ich.
Einmal das Sichtbare, das Äußere, das Offenbarte. Die Figur, die Proportionen, die Haut, die Haare, das Gesicht, die Details. Ums kurz zu fassen: Der Körper – das Erscheinungsbild, das, was jeder Mensch sieht, sobald er dieses Ich erblickt.
Auf der anderen Seite gibt es auch etwas an bzw. in jedem Ich, was nicht sofort ins Auge sticht. Etwas Unsichtbares, Eingehülltes, vielleicht zum Teil Vergrabenes. Worauf ich hinaus möchte: Die inneren Werte, der Charakter. Das Denken, das Handeln, die Gefühle – Die Dinge, die genauso zu jedem Ich gehören, wie der Körper.
Wenn man jetzt noch weitergehen möchte, kann man sich fragen, wie man denn zu seinem Ich steht, dem Inneren und dem Äußeren. Was man darüber denkt, was einem gefällt und was nicht.
Beim Äußeren können das Dinge wie z.B. die schiefe Nase, das spitze Kinn, die kurzen Finger, die Füße, die O-Beine oder die breiten Hüftknochen sein, die ebenso zum Ich gehören, wie alles andere, nur mit dem Merkmal, dass man sie gerne verändern würde.
Aber es gibt auch an jedem Ich Dinge, die einem gut gefallen. Beispiele hier wären die vollen Lippen, der weiblich geformte Körper, die Arme, die Haare, die Augen… [Das was ich hier nenne sind nur Beispiele, keineswegs Sachen, die ich persönlich präferiere oder die ein Schönheitsideal darstellen. Ich denke ein solches gibt es sowieso nicht!]
Was das Innere angeht, gibt es hier ebenfalls Dinge, auf die man vielleicht stolzer ist, als auf andere. Ich möchte hier allerdings nichts Direktes nennen, da es so viele verschiedene Teile gibt, die das innere Ich prägen und glänzen lassen. Jedoch könnte das vielleicht etwas sein, das man erreicht hat oder noch erreichen will, etwas, das man erlebt hat, Charakterzüge oder auch eben Schwächen, die man hat.
Wenn man sich jetzt alles (also Offensichtliches und Tieferes) zu Gemüte geführt hat, könnte man sich weiterhin über die schiefen Ohren und die verhauene Matheklausur ärgern, oder versuchen, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Ich rede hier nicht von einem 5-minütigen Prozess, in dem man sich im Spiegel betrachtet, mit den Schultern zuckt und sich sagt: „Ja, ich bin okay!“ Ich rede hier auch nicht davon, dass man Dinge, mit denen man unzufrieden ist, auf einmal hinnimmt – nach dem Motto „Es ist doch egal wenn XXX, ich bin ja toll so, wie ich bin!“ Und ich rede auch nicht davon, dass man dann so ist, wie man ist und sich nicht mehr verändern soll, nichts neues mehr erfahren und erleben darf und so bleiben soll, wie man ist, weil man sich ja in diesem Moment so akzeptiert hat.
Nein, wovon ich rede ist folgendes: Ein laaaaanger (ewiger?) Prozess, in dem man erkennt, dass die Seiten, die man an seinem Ich für gut befunden hat, überwiegen, (Denkt nur mal an Lady Gagas „Born this way“!) dass man ein toller Mensch ist, der von anderen, akzeptiert, toleriert, gemocht und geliebt wird.
Die Rede ist davon, dass man in stetiger Veränderung und Entwicklung lebt, sich weiterbildet, neue, fremde Sachen erlebt und sich dafür öffnet und sich immer wieder neu faszinieren und begeistern lässt. Dabei kann man natürlich an seinem Ich arbeiten und Werte, mit denen man unzufrieden ist, versuchen zu verändern. Aber das ist kein Weg zu Perfektion, jeder Mensch hat Fehler, vielleicht machen sie einen auch schön, auf jeden Fall gehören sie dazu – es ist mehr ein Weg zur Akzeptanz seiner selbst, ein Weg dahin, es zu schaffen, hinter sich selbst zu stehen, egal, was man tut, sagt, macht oder sonstiges.
Letztendlich möchte ich darauf hinaus, dass man sich, trotz stetiger Veränderung, selbst treu bleibt und glücklich ist mit dem, was man ist, darstellt und wiederspiegelt.
- Sich selbst zu finden, darüber kann man ewig philosophieren und ich denke, es gibt nichts, was hier zu 100% richtig ist, ich wollte bloß meine Ansichten mit euch teilen und hoffe, ihr teilt eure auch mit mir.
Es ist so furchtbar einfach, sich selbst zu finden, wenn man den hintergründigen Sinn schlicht weglässt. Man braucht sich bloß vor einen Spiel stellen, den Arm heben, den Zeigefinger ausstrecken und sagen: „Da, das bin ich, da bin ich!“ Und schupps, da ist man wirklich und da hat man sich gefunden.
Doch wie bei vielen Dingen im Leben kann man hier weiterdenken. Man könnte sich fragen, was da eigentlich hinter steckt, hinter diesem Ich.
Einmal das Sichtbare, das Äußere, das Offenbarte. Die Figur, die Proportionen, die Haut, die Haare, das Gesicht, die Details. Ums kurz zu fassen: Der Körper – das Erscheinungsbild, das, was jeder Mensch sieht, sobald er dieses Ich erblickt.
Auf der anderen Seite gibt es auch etwas an bzw. in jedem Ich, was nicht sofort ins Auge sticht. Etwas Unsichtbares, Eingehülltes, vielleicht zum Teil Vergrabenes. Worauf ich hinaus möchte: Die inneren Werte, der Charakter. Das Denken, das Handeln, die Gefühle – Die Dinge, die genauso zu jedem Ich gehören, wie der Körper.
Wenn man jetzt noch weitergehen möchte, kann man sich fragen, wie man denn zu seinem Ich steht, dem Inneren und dem Äußeren. Was man darüber denkt, was einem gefällt und was nicht.
Beim Äußeren können das Dinge wie z.B. die schiefe Nase, das spitze Kinn, die kurzen Finger, die Füße, die O-Beine oder die breiten Hüftknochen sein, die ebenso zum Ich gehören, wie alles andere, nur mit dem Merkmal, dass man sie gerne verändern würde.
Aber es gibt auch an jedem Ich Dinge, die einem gut gefallen. Beispiele hier wären die vollen Lippen, der weiblich geformte Körper, die Arme, die Haare, die Augen… [Das was ich hier nenne sind nur Beispiele, keineswegs Sachen, die ich persönlich präferiere oder die ein Schönheitsideal darstellen. Ich denke ein solches gibt es sowieso nicht!]
Was das Innere angeht, gibt es hier ebenfalls Dinge, auf die man vielleicht stolzer ist, als auf andere. Ich möchte hier allerdings nichts Direktes nennen, da es so viele verschiedene Teile gibt, die das innere Ich prägen und glänzen lassen. Jedoch könnte das vielleicht etwas sein, das man erreicht hat oder noch erreichen will, etwas, das man erlebt hat, Charakterzüge oder auch eben Schwächen, die man hat.
Wenn man sich jetzt alles (also Offensichtliches und Tieferes) zu Gemüte geführt hat, könnte man sich weiterhin über die schiefen Ohren und die verhauene Matheklausur ärgern, oder versuchen, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Ich rede hier nicht von einem 5-minütigen Prozess, in dem man sich im Spiegel betrachtet, mit den Schultern zuckt und sich sagt: „Ja, ich bin okay!“ Ich rede hier auch nicht davon, dass man Dinge, mit denen man unzufrieden ist, auf einmal hinnimmt – nach dem Motto „Es ist doch egal wenn XXX, ich bin ja toll so, wie ich bin!“ Und ich rede auch nicht davon, dass man dann so ist, wie man ist und sich nicht mehr verändern soll, nichts neues mehr erfahren und erleben darf und so bleiben soll, wie man ist, weil man sich ja in diesem Moment so akzeptiert hat.
Nein, wovon ich rede ist folgendes: Ein laaaaanger (ewiger?) Prozess, in dem man erkennt, dass die Seiten, die man an seinem Ich für gut befunden hat, überwiegen, (Denkt nur mal an Lady Gagas „Born this way“!) dass man ein toller Mensch ist, der von anderen, akzeptiert, toleriert, gemocht und geliebt wird.
Die Rede ist davon, dass man in stetiger Veränderung und Entwicklung lebt, sich weiterbildet, neue, fremde Sachen erlebt und sich dafür öffnet und sich immer wieder neu faszinieren und begeistern lässt. Dabei kann man natürlich an seinem Ich arbeiten und Werte, mit denen man unzufrieden ist, versuchen zu verändern. Aber das ist kein Weg zu Perfektion, jeder Mensch hat Fehler, vielleicht machen sie einen auch schön, auf jeden Fall gehören sie dazu – es ist mehr ein Weg zur Akzeptanz seiner selbst, ein Weg dahin, es zu schaffen, hinter sich selbst zu stehen, egal, was man tut, sagt, macht oder sonstiges.
Letztendlich möchte ich darauf hinaus, dass man sich, trotz stetiger Veränderung, selbst treu bleibt und glücklich ist mit dem, was man ist, darstellt und wiederspiegelt.
- Sich selbst zu finden, darüber kann man ewig philosophieren und ich denke, es gibt nichts, was hier zu 100% richtig ist, ich wollte bloß meine Ansichten mit euch teilen und hoffe, ihr teilt eure auch mit mir.
Bis dahin, habt einen schönen Donnerstagabend
P.S.: Leb für dich, nicht für andere
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