Samstag, Oktober 06, 2012

Wenn wir vom Weg abkommen

Hi,
wir haben immer einen Plan. Zumindest meistens. Also auf jeden Fall manchmal. Immerhin manchmal-, und wenn manchmal dann eintrifft, dann haben wir einen Plan, einen Plan mit dem ein Ziel verbunden ist und zu diesem Ziel gehört ein Weg und dieser Weg ist dann der Hauptbestandteil unseres Plans. Also – um nicht länger um den heißen Brei herumzureden, die meisten unter uns haben Ziele im Leben und diese Ziele möchten wir erreichen, und dazu gilt es einen Weg zu gehen. Wie dieser Weg aussieht, ist uns bewusst, in dem ein oder anderen Fall zumindest, hin und wieder lassen wir ihn auch einfach auf uns zukommen. Dieser Weg kann (Achtung, nun folgen einige Metaphern)  steinig sein oder eben, steil bergauf oder bergab gehen oder auch einfach gerade sein, wir werden Kurven erreichen, uns zwischen Abzweigungen und Weggabelungen entscheiden müssen, uns verlaufen, das Gefühl haben, sich verirrt zu haben, immer, immer weiterlaufen und irgendwann (hoffentlich) dann doch am Ziel ankommen. So läuft es meistens. Aber eben nicht immer.
Manchmal haben wir das Glück, dass der Weg sich als viel kürzer und ebener  als vermutet erweist, dann können wir uns freuen, rumhüpfen, wie Honigkuchenpferde grinsen und uns glücklich auf die nächsten Pfade zum neuen Ziel begeben. Aber ich schätze öfter tritt der Fall ein, dass der Weg ziemlich steil bergauf geht, nur um darauf wieder ins Tal zu führen, wir durch verschiedene Sümpfe müssen, statt den gepflasterten Weg nutzen zu können und wir immer wieder das Gefühl haben, verloren gegangen zu sein, sodass uns jede Hoffnung, das Ziel jemals zu erreichen, entschwindet.
Also – was tun?
Einfach aufgeben, und versuchen, den Weg zu einem anderen Ziel zu finden? Das Ziel oder den Traum vergessen, weil der Weg nicht zu meistern scheint, obwohl wir uns das Erreichen des Ziels so sehr wünschen? Können wir das wirklich tun, oder OH NEIN, was denken denn dann die anderen bloß nur? Dann doch lieber ein bisschen mehr Durchhaltevermögen aufbringen und sich durchbeißen?
Ich kann nur sagen – tut das, was euch möglich erscheint! Wenn ihr wirklich keine Kraft mehr habt, weiterzugehen, nehmt einen anderen Weg zu einem anderen Ziel oder verändert eure Wünsche ein wenig und macht sie somit wieder greifbarer. Anderseits könnt ihr auch warten, eine Pause machen und zu einem späteren Zeitpunkt weitergehen. Oder, wenn doch noch Kraftreserven vorhanden sind, kämpft für euch. – Aber tut das, was ihr für richtig haltet und schaut nicht nach Kriterien, z.B. was andere von euch denken könnten, denn ihr lauft euren Weg um euer Ziel zu erreichen und nicht das der anderen, oder?


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