Mittwoch, September 05, 2012

Erwartungen und das, was wir bekommen


Das, was wir erwarten und das, was wir bekommen stimmt selten überein. Ob es die gute Note ist, die wir uns von der letzten Klausur erhofften, die sich dann doch als schlechte entpuppt, das Wetter, das dann doch ziemlich anders ist, als von den Wetterfröschen hervorgesagt oder dann doch das Geburtstagsgeschenk, mit dem wir gar nicht rechneten.
Immer wieder widerfahren uns Dinge, die uns überraschen, Dinge, dir uns verwirren, inspirieren und sprachlos machen. Da kommen wir auch nicht herum, so sehr es sich manch einer/eine vielleicht auch wünscht (Ich fände es dann ja doch zu langweilig) – wir können unsere Zukunft nicht bestimmen. Wir können es versuchen, wir können planen, aber wir können nicht bestimmen, wie es  wirklich läuft.  Werden wir immer wieder überrumpelt – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.
Aber woran liegt das?
Erhoffen wir uns zu viel oder zu wenig? Schmieden wir zu viele Pläne? Versuchen wir zu sehr, unser Schicksal (wer daran glauben mag, der tut es, wer nicht, der lässt es) selber in die Hand zu nehmen und zu bestimmen? Sind wir zu unrealistisch oder zu naiv? Oder sind wir einfach nicht spontan genug und einfach deswegen oftmals überrumpelt? Wieso lassen wir uns nicht einfach vom Wind tragen, auch wenn er mal dreht und wir vom (geplanten) Weg abkommen?
Ich für meinen Teil mag  das Sprichwort „Hoffe auf das Beste und rechne mit dem Schlimmsten“  (Arthur Schopenhauer) sehr und kann so zwar überrascht und vielleicht auch überrumpelt werden, aber das nur im positiven Bereich. Meistens zumindest.
Was denkt ihr?

À bientôt!

2 Kommentare:

  1. Wir leben einfach in der Zeit in der die Generation Unzufriedenheit seinen Platz gefunden hat, denn egal was wir haben, egal was wir tun, egal wie positiv etwas sein mag - wir wollen immer mehr, sind quasi süchtig nach dem Streben und Erhalt von etwas das uns einen Kick gibt, eine Art "Volksdroge".

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    1. Das ist mir gar nicht in den Sinn gekommen - aber du hast völlig recht, es ist wahr, wir wollen immer mehr, als wir haben. Zufriedensein ist aus der Mode ..

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